Hoffenheimer Erfolgsfußball par excellence

03. Dezember 2016

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Hoffenheim mausert sich still und heimlich zu einem Spitzenteam. Die TSG steht nach dem Sieg gegen den FC Köln vorerst auf einem Champions-League-Rang - und ist noch immer ungeschlagen.

ffenheim bleibt in der Fußball-Bundesliga ungeschlagen und spielt munter weit vorne mit. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann bezwang am Samstag den 1. FC Köln im Verfolger-Duell des 13. Spieltages souverän 4:0. Damit landeten die Kraichgauer den ersten Sieg gegen die Rheinländer seit November 2009 und verbesserten sich in der Tabelle auf Rang vier. Sandro Wagner (8. und 67. Minute) gelang vor 29.740 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena seine Treffer Nummer sechs und sieben. Zudem gehörten Olympia-Teilnehmer Jeremy Toljan (39.) und der gebürtige Kölner Mark Uth (89.) zu den Torschützen.

Hoffenheim revanchierte sich so auch für die einzige Pflichtspielniederlage in dieser Saison – das 1:2 in der zweiten Runde des DFB-Pokals in Köln. Das Team von Chefcoach Peter Stöger unterlag diesmal gegen eine TSG, die eiskalt ihre Chancen nutzte.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Matthias Lehmann und Marco Höger kam bei den Kölnern Salih Özkan zu seinem Debüt in der Startelf. Das 18 Jahre alte Eigengewächs hatte bisher nur fünf Kurzeinsätze und fügte sich nahtlos ein. Die Hoffenheimer konnten wieder auf den Abwehrchef und ehemaligen Kölner Kevin Vogts zurückgreifen, es fehlte aber Mittelfeld-Ass Kerem Demirbay.

Gegen die tiefstehenden Kölner tat sich die TSG zunächst schwer, kam aber dennoch zur schnellen Führung: Nach einem Eckball köpfte Abwehrspieler Benjamin Hübner an die Latte, Wagner reagierte am schnellsten und staubte zum 1:0 ab. Die Kölner mussten nach nur 24 Minuten auf Risse verzichten, der sich eine Knieverletzung zuzog und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Fürihn kam Marcel Hartel. Etwas überraschend fiel dann das 2:0, als Toljan nach einem Pass des starken Nadiem Amiri und einem Stellungsfehler von Frederik Sörensen FC-Schlussmann Thomas Kessler tunnelte.

Die Kölner kamen etwas stürmischer aus der Kabine. Die TSG wollte die Führung aber nicht nur verteidigen: Nagelsmann gab mit der Einwechslung von Mark Uth und Erstliga-Neuling Baris Atik nach einer Stunde ein offensives Signal. Uth schlug dann die Freistoß-Flanke, die Wagner zum 3:0 einköpfte, bevor Uth das 4:0 erzielte.