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Mit einer blitzsauberen Bilanz gegen die großen West-Vereine beendet der FC die Hinserie. Triumphe und Pleiten wechselten sich ab. Dennoch zeigt sich: Die Stöger-Elf ist bereit für den nächsten Schritt.
Mit einer blitzsauberen Bilanz gegen die großen West-Vereine beendet der FC die Hinserie. Triumphe und Pleiten wechselten sich ab. Dennoch zeigt sich: Die Stöger-Elf ist bereit für den nächsten Schritt.
Während Bittencourt also die Western Conference der Fußball-Bundesliga gründete und die Kölner zu deren Meister ausrief, saß oben Peter Stöger und zog Bilanz eines unglaublichen Tages und einer phasenweise unglaublichen Hinrunde. Seine Mannschaft brauche noch Zeit, sagte er. Leistungen wie gegen die Großen der Branche seien noch nicht konstant zu liefern.
Auf schwache Auftritte folgen Triumphe - und umgekehrt
Es war eine gelassene Analyse des Österreichers, der in dem Moment, in dem die Dortmunder Vielspieler Müdigkeit offenbart hatten, das Risiko erhöht hatte. Wenn Stöger die klägliche erste halbe Stunde seiner Mannschaft zu verantworten hat, so gebührt ihm auch der Ruhm für die letzten 15 Minuten. So zieht es sich durch die gesamte Hinrunde: Stöger führt die Kölner zu 0:1-Heimpleiten gegen Hannover oder Augsburg, zu Nicht-Leistungen wie der ersten Hälfte in Bremen. Und zu erstaunlichen Triumphen.
Wo stehen die Kölner also nun, drei Halbserien nach der Rückkehr in die Erste Liga? Die Besten im Westen mögen sie nicht sein, ein Neuling ohne Ambitionen genauso wenig. Ergebnisse wie das am Samstag werden weiterhin nicht planbar sein – Leistung dagegen schon. Insofern stehen die Kölner zum Jahreswechsel an einem Punkt, an dem sie nicht mehr Spielball der Etablierten sind. Sondern ihr Schicksal in der Hand haben. Der nächste Schritt ist möglich. Der Sieg über Dortmund war ein weiterer Beweis dafür.